Schwanthalerhöhe: Arbeiten, während der Rest noch schläft

Schwanthalerhöhe: Arbeiten, während der Rest noch schläft

Schwanthalerhöhe: Arbeiten, während der Rest noch schläft
Fr, 14.08. Vormittag

Während im Hotel alle schlafen, sitze ich schon im Bus. Workshop vorbereiten, moderieren, Zeit keepen, dazwischen ein Kaffee an einer fantastischen Maschine – und danach ein Rückweg, der länger dauert als geplant.


Route – hier waren wir unterwegs

GPX-Karte 2026-08-14-06h-schwanthalerhoehe-workshop-frueh-raus
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Reisebericht

Freitagmorgen, 6 Uhr. Ich bin wach. Heute bin ich dran, heute darf ich arbeiten.

Im Hotel schläft noch alles. Ich mache mich leise fertig – und als ich mich umdrehe, steht auf einmal Max Luca vor mir. Ohne Vorwarnung, einfach da. Ich lasse ihn ins Zimmer gegenüber, wo Ben Luis und Sabrina schlafen. Hannah schlummert weiter vor sich hin. Ich mache mich auf den Weg.

Der Bus braucht rund 20 Minuten, dann stehe ich an der Schwanthalerhöhe. Vor einer verschlossenen Tür. Ich probiere es zweimal, dreimal, bevor ich auf die Uhr sehe: 7:45. Natürlich ist da noch niemand. Kurz vor acht kommt ein Kollege und lässt mich rein.

Schild von Campana Schott vor dem Bürogebäude an der Schwanthalerhöhe in München

Eine halbe Stunde bis zum Start, ich bereite den Workshop vor. Dann geht es los. Vier Stunden moderieren, Zeit keepen, Protokoll schreiben, den Faden halten und so weiter. Anstrengend im besten Sinne.

Danach erst mal ein schöner Kaffee. Die Maschine hier ist fantastisch, und nach vier Stunden Moderation ist das kein Luxus, sondern Grundversorgung. Dann die Rohfassung des Protokolls fertig machen, solange alles noch frisch ist.

Leeres Großraumbüro mit Sesseln und Teeküche, nach dem Workshop ist kaum noch jemand da

Essen mit den Kollegen in der Kantine. Es gibt Fisch. Durchaus lecker.

Zwischendurch ein Blick aufs Handy. Während ich moderiere, protokolliere und Kantinenfisch esse, ziehen die anderen durch die Läden in der Innenstadt. Die Arbeitsteilung an diesem Freitag ist klar geregelt.

Und danach geht es mit dem Bus zurück. Parallel läuft mein Jour fixe, den ich am Handy führe. Ein Ohr im Termin, ein Auge aus dem Fenster.

Irgendwann schaue ich nach rechts raus und denke mir: cool, das Restaurant kennst du. Da warst du ja gestern Mittag mit den Kids. Der Gedanke ist noch nicht zu Ende, da fährt der Bus schon wieder an. Ausstieg verpasst.

Er rollt etwa einen Kilometer weiter, bis endlich die nächste Haltestelle kommt. Halb so wild, auf derselben Spur in die Gegenrichtung steht in einer Minute der nächste Bus. Ich steige ein. Mist. Es ist eine andere Linie. Er biegt ab, fährt noch einen Kilometer in eine völlig andere Richtung und hält dort. Endstation. Für den Bus. Und auch für mich.

Ich steige aus, bin frustriert und gehe zu Fuß. So kritisch ist es nicht, ich kann abkürzen und stehe nach 1,2 km am Hotel.

Ausruhen wäre jetzt schön. Wird aber nichts. Der nächste Programmpunkt wartet schon vor der Tür…


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