Hannah ist heute wieder fit. Zum Glück. Und sie meldet direkt nach dem Frühstück ihren Bedarf an. Nachdem ich gestern mit Ben Luis eins zu eins Zeit hatte, ist heute sie dran. Also packen wir unsere Sachen und fahren hoch auf den Berg.

Anderthalb Stunden nur wir zwei. Wir nehmen uns Zeit, fahren in unserem Tempo, machen Pausen, wenn wir Lust haben. Genau so, wie sie es braucht. Sie fährt einen echt sauberen Schneepflug. Lenken und Bremsen klappen super – solange es nicht zu steil ist. Auf einer Piste fährt sie dann einfach Schuss runter. Eine Bodenwelle wird zur Sprungschanze. Die Landung klappt, danach die „Poppes-Bremse“. Seitdem fährt sie auch etwas angemessener, unsere Kleine. Neuer Spitzname: „Schussi”.

Danach sammeln wir Ben Luis ein und fahren noch ein wenig zu dritt weiter.
Währenddessen ist Sabrina mit Max Luca bei Alicia, seiner Skilehrerin. Was die dem Jungen in dieser kurzen Zeit beigebracht hat, ist echt beeindruckend. Er kann jetzt Bögen fahren, beherrscht den Schneepflug und kann bremsen. Gestern noch undenkbar. Als er uns das zeigt, strahlt er über beide Ohren. So stolz habe ich ihn selten gesehen.
Sabrina packt Hannah und Max Luca ein und fährt mit den beiden zurück ins Hotel. Ich bleibe noch ein wenig mit Ben Luis auf der Piste. Den Skitag einfach noch ein bisschen auskosten.
Gegen 16 Uhr holt uns Sabrina ab. Zurück im Hotel schaue ich mir endlich mal den Wellnessbereich an. Innenpool, Außenpool, Kneippbecken, Sauna. Volles Programm. Nur den Whirlpool lasse ich aus. Zu voll.
Das Highlight am Abend: Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn. Wieder mal richtig lecker. Und wie es sich für einen ordentlichen Skitag gehört, ist der Tag gegen 20:30 Uhr zu Ende. Wir fallen alle platt ins Bett. Hannah bekommt gar nichts mehr mit, der Rest ist um 21:30 Uhr auch fast eingeschlafen.

Merke: Ein Skitag mit der Familie endet immer früher als geplant – und alle sind glücklich dabei.



