Paris hat viel zu bieten. Sehr viel. Und neben den bekannten Highlights gibt es unzählige kleine Beobachtungen, die zeigen, wie diese Stadt tickt. Hier ein paar Dinge, die uns direkt aufgefallen sind:
- Rote Ampeln sind in Paris maximal eine Empfehlung.
- Grün bedeutet nicht automatisch freie Fahrt – LKWs und waghalsige Fahrradfahrer denken da oft anders.
- Fahrradhelme scheinen hier eher ein modisches Accessoire zu sein – nur eben ohne Nachfrage.
- Essen an der Champs-Élysées ist so teuer, dass man sich beim Blick auf die Rechnung kurz fragt, ob man statt des Hauptgangs gleich den Kronleuchter mitgekauft hat.
- Es gibt tatsächlich einen Straßenabschnitt im 10. Arrondissement von 110 Metern Länge ohne Restaurants, Cafés oder Geschäfte. Man glaubt es kaum.
- Auf 100 Metern reiht sich gefühlt ein Restaurant ans nächste – und trotzdem stehen Menschen geduldig Schlange.
- In Paris ist immer Samstagabend. Immer voll, immer lang, immer laut.
- Bäckereien erleben zwischen 17 und 18 Uhr ihren täglichen Höhepunkt – frisches Brot zum Feierabend zieht einfach alle an.
- Crêpes schmecken praktisch überall, egal ob am Stand oder im Café.
- Die Metro fährt im 2-Minuten-Takt. Nur: leer wird sie nie. Linie 9 scheint rund um die Uhr ein einziges Gedränge.

Fazit
Paris lebt nach seinen eigenen Regeln. Wer die Stadt besucht, sollte Ampeln nicht allzu ernst nehmen, Geduld beim Anstehen mitbringen und wissen, dass Baguette und Crêpes hier immer gehen. Alles andere ordnet sich diesem Rhythmus unter – und genau das macht Paris so besonders.
Merke: Paris hat keine Pausetaste. Man steigt einfach mit ein – am besten mit einem Croissant in der Hand.



