Flucht nach Flammville
Früh wach, Hund schon wieder weg – vermutlich einfach platt vom Schwimmen gestern im Meer 🐕. Also alleine los, Auto geschnappt und ein Stück nördlich gefahren, bis zu einem Schloss, das still und würdevoll am Ortsrand steht. Steine, die Geschichten atmen, Fenster, die schon viele Winter gesehen haben.
Abgestellt, tief durchgeatmet, losgelaufen. Erst oben an der Küstenstraße, schmale Pfade, das Meer mal links, mal direkt unter mir, immer im Blick. In Dielette runter zum Hafen, wo die Boote leise im Takt der Wellen wippten, und wieder hoch, der Blick jetzt auf kleine Buchten, die im Morgenlicht glitzerten.
Dann weg vom Wasser, ins Landesinnere – und als hätte jemand den Schalter umgelegt, kam Nebel. Dick, kalt, feucht. Sicht gleich null, selbst die Strommasten verschwammen in der grauen Wand. Der Wind legte nach, und aus gemütlich wurde schnell „zieh den Reißverschluss hoch“.
Auf dem Rückweg noch kurz über das Schlossgelände geschlendert, dann ab ins Auto. Heim, Baguette und Croissants geholt 🥐.





