Sunset Beach Walk
Eigentlich wollten wir nur essen gehen in Carteret. Dort, wo wir vor ein paar Tagen die Felsenbehandlung hatten. Also Auto hin, lecker gegessen – und dann bin ich einfach zurückgelaufen. Start oben am Leuchtturm, Blick über die Bucht, leichte Brise, Sonne schon tief. Runter Richtung Strand, das Licht wird wärmer, die Schatten länger.
Dann Hochwasser. Links die Brandung, rechts die Dünen – und mittendrin ich mit der Wahl: Krabbeltiere zertreten oder im tiefen Sand versinken. Ich nehme den Sand. Keine Glanzleistung. Dreiviertelstunde stapfen, die Beine wie Blei. Danach rennt nicht nur die Sonne gegen die Zeit.
Der Rest fliegt vorbei. Der Himmel wird orange-rosa, ich halte Ausschau nach der richtigen Düne zum Abbiegen. Ohne den Hund fehlt das eingebaute GPS. Finde sie trotzdem. Am Ende stehe ich vor der Haustür – Sand in den Schuhen, Salzwasser in der Nase, zufrieden.




