Eigentlich wollten wir Sonne. Stattdessen: grauer Himmel, Wind, Regen. Sommerkleidung: komplett daneben. Die Stimmung? Zwischen “wir machen das Beste draus” und “wer hatte die Idee mit Frankreich im August?”.
Die Mädels hatten schnell einen Plan B: shoppen. Natürlich. Der nächste größere Ort war Cherbourg – 38 Minuten Autofahrt entfernt. Für einige von uns war das Vorfreude, für andere… nennen wir’s: Sitzfleischtraining. Geparkt am Bahnhof, dann raus in die Stadt.
Wir sind erst mal Richtung Hafen spaziert. Das große Schiff dort vorne? Leider nicht zugänglich. Aber unser Labrador hatte den Tag seines Lebens. Fisch, Muscheln, Hummer, irgendwo lag sogar ein halber Krebs – olfaktorisch ein All-you-can-sniff. Mein Arm tut immer noch weh vom Zurückhalten.
Dann: Shoppingrunde eins. Ich hab’s tapfer durchgestanden, belohnt wurden wir mit ziemlich guter Pizza. Danach: Shoppingrunde zwei. Da haben wir Jungs uns abgesetzt und sind durch die Innenstadt gebummelt – na ja, dass, was der Hund vorhin nach vorne gezogen hat, musste ich die Jungs jetzt hinter mir herziehen. Soooo laaaangweilig!
Auf dem Rückweg noch schnell Proviant besorgt. Und kaum hatten wir dicke Pullover gekauft, kam die Sonne raus. Klar.
🌦️ Cherbourg – du kleines Wetterwunder mit Fischgeruch und Kreditkartenstress.




