Heute war’s eher so: Nordsee-Feeling auf Französisch. Wind aus allen Richtungen, fünf Beaufort, das Wetter wie ein schlecht gelaunter Teenager – erst Regen, dann kurz Sonne, dann wieder Regen. Kalt dazu. Die Stimmung? Naja, irgendwo zwischen „braucht noch Kaffee“ und „wann ist wieder Sommer?“.
Hab mir den Hund geschnappt und bin einfach los. Raus aus dem Ferienhaus, rein in die Dünen. Der Weg zum Strand war so unscheinbar, dass ich mir auf dem Rückweg fast sicher war: Den finde ich nie wieder. Der Hund so: Challenge accepted – und zack, zielsicher zurück zur richtigen Düne. Wahnsinn, diese Nasen.
Am Wasser dann: durchatmen. Wellenrauschen, Möwen, Wind im Gesicht. Der Kopf wurde leerer, der Blick klarer. Es ist erstaunlich, wie sehr ein grauer Strandtag doch Energie geben kann – wenn man sich drauf einlässt. Jetzt geht’s wieder, die Kinder dürfen gleich wieder Programm erwarten. Papa ist aufgeladen. Impuls am Schluss: Manchmal reicht eine Stunde Wind und Wellen, um wieder bei sich anzukommen.





