Unverhoffte Führung
“Unverhofft kommt oft”, denke ich und freue mich, Bekanntschaft mit Simon und Simon zu machen. Die beiden führen uns durch alle wesentlichen Räume des Südafrikanischen Landes. Momentan werden im Plenarsaal keine Sitzungen abgehalten. Wir dürfen also rein. Anschließend geht es in den alten Saal, der allerdings geschlossen ist, weil dort jemand mit einer Messer-Attacke ermordet wurde und das Blut noch ewig im Teppich sichtbar ist.
Begegnungen und Sprachen
Auf dem Weg zu den Sitzungssälen der Länder treffen wir noch die rechte Hand des Außenministers. Er kennt Simon und Simon, spricht irgendwas mit den beiden und begrüßt uns dann in einem fließenden Deutsch. Er heißt uns herzlich willkommen in seinem Land. Er hofft, dass wir unseren Urlaub genießen. Nach einem kurzen Plausch entschuldigt er sich, er müsse leider weiter. Das Beeindruckende: Die Simons erklären, dass der Herr elf Sprachen mindestens genauso fließend spricht wie Deutsch. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus.

Küche, Abschied und Abreise
In der Küche wird Andreas von den acht Bediensteten Mädels fast verhaftet. Während ich mir bereits die Bilder und Gemälde von Nelson Mandela ansehe, höre ich seine Kamera pausenlos klicken. Er muss, glaube ich, mit oder von jeder ein Foto machen. Auf dem Rückweg müssen wir noch einmal durch die Küche. Dabei bekomme ich direkt ein Heiratsangebot. Ich bin froh, die Höhle des Löwen unbeschadet wieder verlassen zu haben. Wieder draußen verabschieden und bedanken wir uns noch 1.000 Mal bei Simon und Simon. Sie geben uns noch einen finalen Ratschlag: Wir sollen doch einen anderen Weg zu unserem Hotel wählen als durch den Park.
Wir folgen diesem Rat. Eine gute Stunde später sitzen wir auch schon im Taxi zum Flughafen.