Kapstadt: Ausnüchtern mit Bier im "Goldenen Afrika"

Kapstadt: Ausnüchtern mit Bier im "Goldenen Afrika"

Kapstadt: Ausnüchtern mit Bier im "Goldenen Afrika"
Do, 05.11. Nachmittag

Happy Hour kurz vor sechs, ein leerer Magen und der Fußweg fühlt sich plötzlich leichter an. Im "Golden Afrika" kommt kein Buffet, sondern ein Mehrgänge-Marathon mit Showeinlagen. Bier zum Runterkommen, Wein zum Finale, Taxi ins Bett.

Kapstadt Golden Afrika Happy Hour Cocktails Trommelshow

Route – hier waren wir unterwegs

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Reisebericht

Happy Hour vor dem Abendessen

Nach den Erlebnissen in einer vorstellbar eher unsicheren Gegend gehen wir zielstrebig auf den ersten Marktplatz zu, an dem wir gestern schon eine Bar mit Happy Hour für Cocktails bis 18:00 gesehen haben. Es ist 17:45, und wir bestellen uns einen ersten Cocktail. 14,5 Minuten später geht die zweite Bestellung raus. Beim Trinken stellen wir fest, dass wir heute, von dem einen Sandwich heute Morgen abgesehen, noch nichts gegessen haben. Und bis zum Restaurant “Golden Afrika” mit “All you can eat” müssen wir noch eine halbe Stunde überbrücken. Wir trinken also langsamer.

Im “Golden Afrika”

Wow, der Weg vom Marktplatz zum Restaurant macht echt Spaß. Die Cocktail-Mischung reagiert anscheinend chemisch mit dem Sauerstoff in den Straßen. Die Leute sehen alle viel netter aus und geben dem Fußweg eine ganz andere Note. Im “Golden Afrika” angekommen, sehen wir die ganzen Touristen bei einer “Trommel-Show” mitmachen. Wir schaffen es also in der Tat, alles so richtig zu timen, dass wir da nicht mitmachen müssen. Es kostet auch 100 Rand extra pro Person. Zur Ausnüchterung bestellen wir uns erst einmal ein Bier. Die Bedienung erklärt uns nun die Karte, und wir sind davon ausgegangen, dass wir an einem Buffet alles probieren können. Allerdings: Fehlanzeige. Wir bekommen ein 13-Gänge-Menü serviert, einfach alles, was auf der Karte steht. Bestellen müssen wir nicht, es geht einfach direkt los mit den ersten zwei Gängen. Das Tolle dabei ist, uns sind alle Entscheidungen genommen, und wir dürfen alle original afrikanischen Gerichte von oben bis unten durchprobieren. Einzig beim Wein, auf den wir mittlerweile umgeschwenkt sind, müssen wir uns entscheiden. Andreas hat auch dazu keine Lust und bestellt einfach “den ersten auf der Karte” und erntet sehr komische Blicke der Bedienung. Er erklärt ihr sein geniales Ziel, einfach alle durchzuprobieren und jetzt mit dem ersten zu starten. Super Idee, zum Glück sind das ja nur sechs Sorten.

Spiesekarte

Showeinlagen und Heimweg

Zwischen den Gängen gibt es immer mal wieder eine Show-Einlage. Das heißt: Eine Sängerin singt vor sich hin, Trommler sorgen für Stimmung, und zwei Kämpfer zeigen einen Show-Kampf. Zum Schluss dürfen noch alle Bedienungen tanzen und singen. Das Ende unseres Abends besiegelt dann der letzte Wein. Wir bestellen ein Taxi und lassen uns ins Hotel fahren. Es sind 31 Rand, wir geben 30 und der Fahrer winkt ab. Dann fallen wir ins Bett.

Show

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