Morgen am Ozean
“Ausschlafen” ist heute Morgen das Motto, nur klappt das nicht so richtig. Es ist 7 Uhr und ich bin hellwach. Also klappe ich das Dachzelt auf und genieße den Ausblick auf die unendliche Weite des Ozeans. Etwas später wird auch Andreas wach. Dann läuft ein vorletztes Mal das allmorgendliche Prozedere: ab ins Bad, Zeltplatz aufräumen, Dachzelte zusammenklappen, Campground bezahlen, Abwasch erledigen und “hit the road”.

Mossel Bay und der Leuchtturm
Unser erstes Ziel heute Morgen ist der Leuchtturm von Mossel Bay. Wir klettern den Steinweg hinauf und genießen den Blick auf die steilen Felswände. Im Sekundentakt schlagen tonnenschwere Wellen dagegen, und entsprechend schroff sehen die Wände aus. Gigantische Brandung. Wir verstehen kaum unser eigenes Wort, so laut ist das Tosen. Das Meer macht hier sehr klar, wer bestimmt.
Kaffee, Sandwich und Weiterfahrt
Auf dem Rückweg durch Mossel Bay halten wir noch einmal kurz an und trinken zwei bis drei Tassen Kaffee. Dazu gibt es ein kleines Sandwich, und wieder staune ich über die Portionen. Eine kleine Semmel hätte es auch getan, so etwas scheint es hier aber nirgends zu geben. Auch heute kommen wir zusammen mit 10 Euro davon, und da ist schon ein sehr üppiges Trinkgeld für die Bedienung dabei. Danach geht es weiter nach Heidelberg und von dort aus an die Küste nach Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt unserer Reise und zugleich dem südlichsten Punkt Afrikas.








