Ankunft in Mossel Bay
Unsere Zielstadt für heute ist erreicht: Mossel Bay am Indischen Ozean. Im Lonely Planet finden wir einen tollen Campingplatz, direkt in der Nähe des Leuchtturms. Wir fahren hin und bekommen zum Glück auch ohne Reservierung noch einen Platz. Das heißt, wir teilen uns die 150 Stellplätze mit fünf anderen Campern. Bush Baby parken wir so, dass wir auf den Indischen Ozean blicken können.

Campingplatz am Leuchtturm
Wir schlagen schnell die Zelte auf und packen ein letztes Mal unseren Grill aus. Der Wind unterstützt dabei prima, und nach kurzer Zeit ist die Glut bereit. Ein paar Bier später liegt auch das Fleisch schon auf dem Grill. Dazu gibt es drei Suppen, die wir ebenfalls auf dem Grill warm machen. So sitzt es sich gut, mit Blick aufs Wasser und dem Rauschen im Hintergrund.

Pub, Lounge und Rückweg
Mit Einbruch der Dunkelheit beschließen wir, die Stadt noch ein wenig unsicher zu machen. Auf der Suche nach einer netten Kneipe finden wir nur einen sehr britisch angehauchten Pub, dessen Publikum uns weniger zusagt als befürchtet. Wir laufen weiter und weiter. Auf dem Rückweg entdecken wir eine Havanna Club Lounge, die uns anspricht. Andreas hat sie auf dem Hinweg nicht erwähnt, weil dort etwas von “Cigar Lounge” steht.

Da es auch einen Nichtraucherbereich gibt, streichen wir gedanklich das “Cigar” raus und genehmigen uns erst einmal einen Mojito. Wir überlegen, einen Long Island zu trinken, da dies aber typischerweise der letzte Cocktail ist, schieben wir auf Empfehlung des Barkeepers noch einen Zombie dazwischen. Der Barmann schlägt uns vor, dass er uns einen kostenlosen Shuttle-Service bestellt, der uns wirklich für kein Geld zum Campground bringt. Das sind allerdings nur 700 m oder so. Leicht beunruhigt fragen wir nach, ob die Stadt ein wenig unsicher ist oder warum er uns das mit dem Shuttle vorschlägt. Er beruhigt uns und meint, dass er selbst schon seit vielen Jahren in Mossel Bay wohnt und er keine sicherere Stadt als diese in ganz Südafrika kennt. Das mit dem Shuttle hätte er nur vorgeschlagen, weil das viele Gäste gerne in Anspruch nehmen. Wahrscheinlich hat er uns nicht mehr zugetraut, nach der Menge an Cocktails nach Hause zu gehen…






