Ankunft im Etosha-Nationalpark
Es ist 15:30 Uhr, und wir erreichen den Etosha-Nationalpark. Am Eingangstor erhalten wir binnen Minuten unsere Erlaubnis, dass wir reinfahren dürfen. Komischerweise bezahlen wir gar nichts. Egal, wir sind ja auch nicht scharf darauf, das Geld loszuwerden, und fahren rein. Keine 500 m hinter dem Tor macht Andreas eine Vollbremsung: Giraffen stehen im Gebüsch neben uns und setzen an, auf die Straße zu rennen. Cool.
Camp und Zeltplatz
Die Fahrt dauert nicht mehr lange, und wir erreichen das erste Camp im Park. Dort werden wir dann von unseren Geldsorgen und auch eben jenem befreit: 2 Nächte im Park inkl. Auto sind 170 NAD, dazu noch eine Nacht im ersten Camp für 400 NAD, und alles wird gut. Der Zeltplatz ist nett und groß. Leider auch überlaufen von Holländern und Deutschen. Die ersten erkennen wir relativ schnell an der Sprache, die zweiten daran, dass sie ihren Camper putzen. Oh man, Autowaschen im Urlaub … Wer’s braucht …

Wasserloch zum Sonnenuntergang
Passend zum Sonnenuntergang machen wir uns dann auf den Weg zum berühmten Wasserloch. Das muss man sich so vorstellen: ein Loch mit Wasser und entsprechend Platz, damit sich die durstigen Tiere darum versammeln können. Daneben dann ein Zaun, über den ganz bestimmt jeder Löwe lachen würde. Und hinter dem Zaun zig Sitzbänke, überdacht, mit Platz für ca. 50 Personen. Und das Highlight: Scheinwerfer auf das Wasserloch. Suuuper, tolle “Wild-Life”-Beobachtungen, da ist jeder Zoo besser. Tiere gibt es am Wasserloch heute mal keine, da Regenzeit ist. Das heißt, die Tiere finden selbst überall Wasser und sind nicht soo verzweifelt, zu einem mit Menschenmassen überfüllten Wasserloch zu gehen. Zumindest der Sonnenuntergang ist sehr schön, und zu guter Letzt läuft auch noch ein Zebra am Wasserloch durch die untergehende Sonne!






