Armageddon – Hoba-Meteorit bei Grootfontein

Armageddon – Hoba-Meteorit bei Grootfontein

Armageddon – Hoba-Meteorit bei Grootfontein
Sa, 24.10. Mittag

Ein spontaner Abstecher auf Schotterpiste führt uns zum Hoba-Meteoriten: nummerierte Brocken am Weg, blankes Metall im Boden und ein unerwartet kleiner Krater. Zum Schluss noch ein Sprung für ein Foto, filmreif und herrlich albern.

Hoba-Meteorit Grootfontein Schotterpiste Namibia

Route – hier waren wir unterwegs

GPX-Karte 2009-10-24-12h-armageddon-hoba-meteorit-bei-grootfontein
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Reisebericht

Abzweig zum Hoba-Meteoriten

Auf dem Weg zum Etosha komme ich etwa fünf Kilometer hinter Grootfontein in Richtung Tsumeb an einer Abzweigung zum Hoba-Meteoriten vorbei. Ich biege ab. Die Straße führt mich rund 20 km über eine Schotterpiste bis zum Eingang. Der Eintritt kostet 30 NAD pro Person. Schon die Anfahrt fühlt sich wie ein kleiner Umweg an, der sich lohnen könnte.

Der Weg zum Meteoriten

Auf dem 59 m langen Weg zum Meteor liegen überall Gesteinsbrocken herum. Leider sind sie alle fett mit einer Zahl markiert. Der Meteorit selbst ist zum Glück nicht beschriftet. Die Nummern lenken zwar ab, aber sie zeigen auch, dass hier wirklich jeder Stein eine Geschichte erzählen soll. Ich gehe trotzdem weiter, weil es um das große Stück Metall geht.

Warnung: Meteoriten

Am Hoba-Meteoriten

Der Meteorit liegt in einem kleinen Loch, das sicher nicht von ihm stammt. Mit 4–5 m Durchmesser wäre der Einschlagkrater wohl tiefer als 90 cm. Interessant sind die Gesteinsschichten, die sich teilweise auch beim Eintritt in die Erdatmosphäre gebildet haben. Zum Abschied machen wir noch einmal ein paar Poser-Fotos. Ich springe auf den Meteoriten und fühle mich kurzfristig wie Bruce Willis im Film “Armageddon”.

Auf dem Meteoriten

Alle Impressionen

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