Popa Falls: Ankommen, runterkommen
Der Abend ist genial. Wir kommen an den Popa Falls an und dürfen direkt auf den Platz fahren. Eine Reservierung für Etosha ist laut dem Betreiber des Popa Falls Camps nicht notwendig, mal sehen, ob das wirklich klappt. Nach ein paar Bieren und eher mäßigen Meatballs gehen wir zeitig zu Bett. Ich genieße, dass nach der langen Strecke endlich Ruhe einkehrt.
Geradeaus Richtung Grootfontein
Direkt nach dem Weckruf einiger Vögel gibt es erst einmal einen schönen, starken Kaffee, bevor die lange Fahrt weitergeht. Weitere 250 km auf einer geraden Straße liegen vor uns, von den Popa Falls über das kleine Highlight Grootfontein und ein deutsches Fort weiter über Tsumeb in Richtung Etosha. Meine Erwartung hält, was sie verspricht: Der Weg ist genauso langweilig wie der Caprivi zuvor. Zum Glück beschäftigen wir uns mit guter, alter Musik und freuen uns auf den nächsten Stopp. Grootfontein soll zumindest kurz Abwechslung bringen.

Fort zu, Supermarkt an, Fazit bleibt
In Grootfontein gibt es ein altes deutsches Fort, das die Schutztruppen errichten. Leider ist es heute geschlossen, also geht die Fahrt nach nur wenigen Minuten weiter. Nach etwa 500 m entdecken wir einen Spar-Markt und steuern ihn an. Draußen stehen ungefähr 30 Leute, also geht Andreas allein einkaufen und ich bleibe beim Auto. Es dauert keine Minute, dann klopfen zwei Männer an die Scheibe. Sie wollen reden und irgendetwas verkaufen, und ihre Taktik ist erstaunlich gut. Das Gespräch ist nett, am Ende kaufe ich ein paar Souvenirs, vermutlich zu überhöhten Preisen.
Fazit: Egal, wie man sich anstellt, es hat einen Haken. Bleibt man nicht beim Auto, soll es ausgeräumt werden. Bleibt man beim Auto, sollte man besser gar kein Gespräch anfangen, es sei denn, man will etwas kaufen. Jetzt freuen wir uns umso mehr auf Etosha.




