Chobe National Park: Erste Safari, große Tiere und ein Elefant am Baum

Chobe National Park: Erste Safari, große Tiere und ein Elefant am Baum

Chobe National Park: Erste Safari, große Tiere und ein Elefant am Baum
Do, 22.10. Nachmittag

Zwischen Kasane und dem Ihaha Camp kippt der Tag in den Safari-Modus: Elefanten und Antilopen am Weg, Sand und Steigungen unter den Reifen, und am Chobe River ein Elefant, der plötzlich sehr deutlich macht, wer hier die Regeln bestimmt.

Botswana Chobe National Park Chobe River Ihaha Camp Kasane Elefanten Zebras

Route – hier waren wir unterwegs

GPX-Karte 2009-10-22-15h-chobe-unter-freiem-himmel
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Reisebericht

Letzte Erledigungen, dann ab in den Park

Glück gehabt: Am Eingang des Chobe Parks bekommen wir noch einen Platz im Ihaha Camp. Also drehen wir noch einmal um. Wir fahren zurück nach Kasane. Wir tanken. Wir holen Geld. Dann geht es wieder los, hinein in die Wildlife-Reserve, und schon nach 150 m Schotterweg biegen wir rechts ab, Richtung Sedudu Island. Der Rhythmus des Tages kippt spürbar in Safari-Modus.

Erste Tiere und Allrad-Euphorie

Unsere ersten Elefanten, Antilopen, Büffel und Vögel in freier Wildbahn tauchen direkt am Wegesrand auf. Ich fahre. Neben mir klickt Andreas’ Kamera erstaunlich rhythmisch, gefühlt mit 5 Hertz. Vermutlich fotografiert er so konstant, damit die Tiere nichts Ungewöhnliches wahrnehmen, wenn wir näher kommen. Es ist unser erstes Mal in Chobe. Ich nutze jede Gelegenheit, um den 4WD (Allrad) wirklich auszuprobieren. Sanddünen sind kein Thema, extreme Steigungen auch nicht, und selbst butterweicher Sand bremst uns nicht aus. Ich bin begeistert, was dieses Auto alles wegsteckt, und am liebsten würde ich ab sofort nur noch off-road fahren.

Elefanten

Der Elefant am Baum

Später biegen wir wieder Richtung Chobe River ab, denn dort sind besonders viele Tiere zu sehen. Auf einmal höre ich von links nur: “Uhhhhaaaa”. Nein, kein Affe, sondern Andreas. Automatisch fahre ich ein Ausweichmanöver. Vorne ist allerdings nichts. Ich schaue nach links und sehe in etwa 5 m Entfernung einen Elefantenbullen, der sich hinter einem großen Baum versteckt. In genau diesem Moment stellt er die Ohren auf und fängt mit einem Fuß an zu scharren. Das ist auch das Letzte, was ich bewusst registriere, bevor mein Fuß zusammen mit dem Gaspedal gefühlt im Motorraum verschwindet und mein Blick wieder nach vorne springt.

Hier ein Foto von einem anderen Elefanten, der deutlich weiter entfernt war als der Kollege vorhin…

Elefant im Baum

Highlights am Fluss und Ankunft im Camp

Leider gibt es davon kein Foto. Wir haben nur die Super-Zooms auf der Kamera. Damit würden wir maximal das Auge erwischen. Nach etwa 5 Minuten ist mein Puls wieder bei 80. Danach sehen wir noch zahlreiche Tiere: Antilopen, Bussarde, Affen, Büffel und mehr. Das Highlight auf dem Weg zum Ihaha Camp sind Zebras, die am Fluss bei untergehender Sonne trinken. Kurz darauf folgt eine Elefantenfamilie mit ganz ähnlichen Aktivitäten. Und dann noch dies. Und dann noch das.

Baby Elefant

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