Maun & Okavango-Delta: "Flieger, grüßt mir die Sonne"

Maun & Okavango-Delta: "Flieger, grüßt mir die Sonne"

Maun & Okavango-Delta: "Flieger, grüßt mir die Sonne"
Mo, 19.10. Nachmittag

Über Mauns endlose Weite kreisen wir im Kleinflugzeug über das Okavango-Delta, zählen Elefanten und Zebras, landen am Camp, grillen im Abendlicht und schmieden Pläne – während das Knistern des Feuers und Funkstille im Netz echtes Abenteuer versprechen.

Maun Okavango-Delta Rundflug Cessna Elefanten

Route – hier waren wir unterwegs

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Reisebericht

Anreise nach Maun und Planänderung

Auf dem Weg nach Maun überlegen wir, nun direkt nach Kasane zu fahren. Die beste Idee scheint, durch den Chobe-Nationalpark über eine 4x4-Route zu fahren. Vielleicht verbringen wir noch einen Tag im Okavango-Delta. Bevor wir zu Ende denken, sind wir schon in Maun. Der Tank frisst erneut viel Sprit, wir sind aber auch sehr viel gefahren.

Buchung in Maun

In der Nähe des Flughafens finden wir ein Reisebüro. Die super nette Engländerin gibt uns zahlreiche Tipps für Touren. Einziges Problem: Die starten alle erst morgen. Was also tun? Wir prüfen unsere Optionen und entscheiden uns dafür, 1–2 Nächte auf der Okavango River Lodge zu bleiben, heute einen Flug über das Delta zu buchen und morgen eine Tages-Bootstour ins Delta.

Cockpit

Rundflug über das Delta

Um 13:30 Uhr treffen wir am Flughafen Maun ein. Für 90 € pro Person fliegen wir eine Stunde über das Delta. Anthony und Andreas – Pilot und Co-Pilot – begrüßen uns an der Cessna 172. Kurz darauf heben wir ab. Es ist mein erster Flug mit einem solchen Kleinflugzeug und der Flug begeistert. In den ersten zehn Minuten bis zum Buffalo Fence erstreckt sich die ganze Weite Botswanas vor uns, wir sehen jedoch keine Tiere. Kurz hinter dem Zaun entdecken wir zahlreiche Herden von Elefanten.

Elefanten

Wir sehen Antilopen. Wir sehen Zebras. Wir sehen Flusspferde und Vögel aus der Luft. Eine traumhafte Erinnerung, an der ich noch lange zehre.

Wildlife

Camp, Grillabend und Planung für Chobe

Gegen 15:30 Uhr checken wir am Camp-Ground ein und bereiten unser Auto für die Nacht vor. Diesmal im Hellen. Kurz darauf liegen 2,16 kg Fleisch auf dem Grill und wir essen viel zu viel.

Fleisch

Nach ein paar Drinks an der Bar lassen wir uns davon abbringen, direkt durch den Chobe zu fahren (mehrere kritische Flussdurchquerungen).

Nun sitze ich hier und freue mich auf morgen, die Bootstour im Okavango. Andreas träumt vor sich hin. Ich frage mich, wann ich das Tagebuch endlich mal wieder posten kann. Es gibt hier kein Mobilfunknetz, mein iPhone ist seit Tagen offline.

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