Abfahrt in die Dunkelheit
Die Entscheidung steht: Wir fahren vom Lake Ngami weg. Es ist dunkel, die Sonne ist bereits weg. Wir suchen einen Platz zum Schlafen – mitten in einem alten, vertrockneten See. Gut, dass es heute erst geregnet hat. Wir haben keine Wahl, denn Campingplätze gibt es hier nicht.

Nachtlager im ausgetrockneten See
Wir fahren etwa 10 Minuten nach Norden und biegen links ab – hinein in den alten, vertrockneten See. Wir überfahren einen “Zaun” aus Baumstämmen, der viele Löcher hat. Wir verlieren die Orientierung: Eigentlich wollen wir im 90-Grad-Winkel so weit wie möglich von der Straße weg. Nach kurzer Zeit merken wir, dass wir einen großen Teil der Querfeldein-Strecke fast parallel zur Straße fahren. Zwischen uns und der Straße liegen nur etwa 400 m. Wir bauen unser Camp auf und ich achte darauf, so wenig Licht wie möglich zu machen, während Andreas für Licht sorgt.

Überall höre ich Kühe und anderes Zeug, in weiter Ferne sehe ich ein offenes Feuer und bin überzeugt, dass wir nicht allein sind. Das Fleisch vom Grill schmeckt prima. Zum Glück bringen wir es über den Kontrollpunkt, der wegen Maul- und Klauen-Seuche alle Fahrzeuge prüft. Danke für den Tipp, Bennie!
Geräusche der Nacht
Irgendwann gehen wir ins Bett. Andreas schläft ein, ich nicht. Dann doch, und ich wache von wilden Kühen auf. Ich schlafe wieder ein, dann gibt es andere Geräusche. Eine sehr unruhige Nacht…


