Aufbruch durch Mondlandschaft
Um Punkt 8 h brechen wir auf und fahren die Stichstraße zurück, auf der wir gekommen sind. Wahnsinn, was wir gestern alles “überfahren” haben – also daran vorbeigefahren. Geniale Landschaft. Ähnlich muss sich Neil Armstrong vor rund 40 Jahren gefühlt haben, als er mit dem “Eagle” auf dem Mond gelandet ist. Felsbrocken, bizarre Farben, vereinzelte Bäume (gut, die hat der gute Neil wohl nicht gesehen), Krater, etc.

Fund am Straßenrand
Nach etwa 30 Kilometern werde ich in den Gurt geschleudert. Ich studiere die Landkarte, lege unsere Route für heute fest und bekomme gar nicht mit, dass wir gerade an einem alten Autowrack vorbeifahren. Das übersieht Andreas natürlich nicht und prüft die Bremsen vom Auto! Mir rutscht das Herz in die Hose … Aber für die Fotos lohnt sich die Aktion!

Staubpisten nach Hobas und Canyonblick
Die nächsten 40 Kilometer auf dieser “Dirt Road” kommen wir aus dem Staunen kaum heraus. Eine Ecke ist anders als die andere. Nicht nur anders, auch schöner! Total genial! Es dauert nicht mehr lange, da erreichen wir Hobas. Das ist die Mautstation für den Fish River Canyon – den zweitgrößten Canyon der Welt (nach dem Grand Canyon). Von dort sind es nur wenige Kilometer bis zum Aussichtspunkt des Canyons.

Die Aussicht ist phänomenal. Natürlich kommen wir nicht umhin, einige Poser-Fotos zu machen. Halb herübergebeugt über die Schlucht – natürlich mit doppeltem Boden und Netz darunter. Und ganz unten der Fish River, der sich in hellem Grün seinen Weg durch den Canyon sucht.






